Bündnis 90/Die Grünen fordern Grüne Wasserstoffstrategie

01.05.2020

Erneuerbare Energien als Grundstoff der Energiewende

Die Abgeordneten der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordern in einem Antrag (19/18733), der Produktion und Verwendung von sogenannten grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien im Sinne des Klimaschutzes in Deutschland eine wirtschaftliche Perspektive zu geben.

„Grüner Wasserstoff ist in den verschiedensten Bereichen eine schlaue Lösung für Klimaschutz. Erneuerbarer Strom wird dadurch speicherbar, transportierbar und in mobilen Anwendungen komprimiert einsetzbar.“ (Vgl.: Antrag 19/18733)

Strom aus erneuerbaren Energien, der bei Netzengpässen bisher nicht produziert werde, solle den Betreibern von Wasserstoff-Anlagen und anderen Spontan-Nutzern kostengünstig zur Verfügung gestellt werden. Außerdem sollten im Zuge des Ausbaus erneuerbarer Energien Investoren Sicherheit für Erneuerbare-Energien-Anlagen für den gesamten Zeitraum bis mindestens 2030 erhalten. Der Solardeckel und Hürden für den Ausbau von Windkraftanlagen müssten fallen.

„Zukünftig [werden] keine relevanten Mengen an zusätzlichem Grünem Strom für die Wasserstofferzeugung bereitstehen. Diese Aufgabe muss zwingend gelöst werden, damit Wasserstoff seinen Platz in der erneuerbaren Zukunft einnehmen kann und der neue Grundstoff für die heimische Industrie wird.“ (Vgl.: Antrag 19/18733)

„Grüner Wasserstoff“ und die intelligente Verknüpfung von Sektoren würden in der Energiewelt von morgen eine wichtige Rolle spielen, begründen die Abgeordneten ihren Antrag. Gerade die Folgen der Corona-Krise verlangten nach einem weitsichtigen Investitions- und Konjunkturprogramm, das akutes Krisenmanagement mit einer cleveren Neuausrichtung der heimischen Industrie verbindet.


Quelle: Deutscher Bundestag, 
Parlamentsnachrichten


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